Lieferantenstaffeln, Rahmenverträge, Jahresboni, Projektpreise, im Großhandel entscheiden Konditionen über die Marge. Wir bringen Ihre Konditionslogik in Struktur, bevor ein neues ERP das alte Chaos erbt. Vendor-neutral und messbar.
Konditionen-Analyse anfragenKonditionen sind im Großhandel selten vollständig dokumentiert, sie leben in Köpfen, Excel-Tabellen und gewachsenen ERP-Sonderlogiken. Genau dort beginnt das Risiko.
Lieferantenstaffeln, Boni, Projektpreise, Endkunden-Konditionen, jede Dimension hat ihre eigene Logik, kaum jemand im Haus hat das Gesamtbild.
Die entscheidenden Konditionen liegen in Tabellen, die niemand offiziell pflegt. Was der Vertrieb sieht, ist nicht, was im ERP gepflegt ist.
Großhandelsspezifische Konditionen-Logik passt selten in den Standard. Nacharbeit ist eingeplant, und wird regelmäßig unterschätzt.
Veraltete Staffeln, vergessene Boni, doppelte Rabatte: Jede ungepflegte Kondition kostet direkt Marge.
Geht der erfahrene Einkäufer oder Vertriebler, geht das Konditionswissen mit. Niemand kann es vollständig rekonstruieren.
Wer Konditionen nicht vor der Migration sortiert, bringt das alte Chaos in die neue Welt, inklusive der inoffiziellen Excel-Tabellen.
Strukturierte Bestandsaufnahme statt Bauchgefühl, vom Ist-Zustand bis zur sauberen Zielstruktur.
Wir erfassen alle Konditionsarten: Staffeln, Rahmenverträge, Boni, Projekt- und Endkundenpreise, über Einkauf, Vertrieb und ERP hinweg.
Wo widersprechen sich Quellen? Wo lebt eine Kondition nur in Excel? Wir machen die tatsächliche Konditionslogik transparent, inklusive der Lücken im Standard.
Wir entwerfen eine konsolidierte Konditionslogik, die das ERP wirklich abbilden kann, und benennen, wo Sonderlogik bewusst nötig bleibt.
Saubere Stammdaten, klare Verantwortlichkeiten und ein Pflegeprozess, der hält, damit Konditionen nach dem Go-Live nicht wieder ins Chaos kippen.
Konditionensysteme sind Teil unserer Prozess- und Stammdaten-Beratung, modular und vendor-neutral.
Konditionen-Inventur als Teil der strukturierten Prozessanalyse, mit messbarem Report und priorisiertem Maßnahmenplan.
Mehr erfahrenSaubere Konditions- und Lieferanten-Stammdaten als Fundament jeder Migration.
Mehr erfahrenBranchenspezifische Begleitung für B2B-Großhändler, Konditionen, Lieferanten, Außendienst.
Mehr erfahrenWer sein Konditionensystem sauber im ERP abbilden will, muss zuerst wissen, aus welchen Bausteinen es besteht. Die häufigsten Konditionsarten, neutral erklärt.
Mengen- oder umsatzabhängiger Einkaufsrabatt: Je höher das Bestellvolumen, desto besser der Einkaufspreis. Staffeln können pro Artikel, Warengruppe oder Lieferant gelten, und überlagern sich oft. Im ERP müssen Gültigkeitszeitraum und Bezugsgröße eindeutig hinterlegt sein.
Langfristige Konditionsvereinbarung mit einem Lieferanten oder Kunden über einen definierten Zeitraum, meist mit zugesicherten Preisen oder Mindestabnahmemengen. Die Herausforderung: Rahmenverträge leben häufig parallel zu Tagespreisen, das ERP muss wissen, welche Kondition wann greift.
Rückvergütung, die am Jahresende rückwirkend auf das erreichte Volumen gezahlt wird. Boni sind margenkritisch, weil sie zum Buchungszeitpunkt noch nicht feststehen, sie müssen abgegrenzt und prognostiziert werden. Vergessene oder doppelt gerechnete Boni kosten direkt Marge.
Zuschuss eines Lieferanten zu Marketing- oder Listungskosten, oft an Bedingungen geknüpft (Aktion, Platzierung, Abnahme). WKZ ist konditionsseitig komplex, weil er weder reiner Einkaufsrabatt noch reiner Bonus ist, und im Standard-ERP selten sauber abbildbar.
Individuell verhandelter Preis für ein konkretes Projekt oder einen Großauftrag, abweichend von Liste und Staffel. Sonderpreise sind häufig zeitlich oder mengenmäßig begrenzt, laufen sie im System nicht aus, entsteht stiller Margenverlust.
Kundenseitige Rabattlogik auf den Listenpreis, nach Kundengruppe, Menge oder Sortiment. Im Zusammenspiel mit Einkaufskonditionen entscheidet sie über die tatsächliche Marge je Position, nicht über den Durchschnitt.
Abwicklung von Zahlungen und Konditionen über eine Verbund- oder Einkaufszentrale, oft inkl. Ausfallbürgschaft (Delkredere). Erfordert im ERP eine saubere Trennung von Lieferanten-, Zentral- und Endkonditionen, eine der häufigsten Fehlerquellen bei Migrationen.
Rabatt in Form zusätzlicher Ware statt Preisnachlass (z. B. 11 Einheiten zum Preis von 10). Bestands- und wertseitig tückisch, weil die Gratismenge sauber bewertet und gebucht werden muss, sonst stimmen Lagerwert und Marge nicht.
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