Zum Inhalt springen
Innovera Consulting
Erstgespräch
Erstgespräch
Innovera
Innovera
Ballindamm 27
20095 Hamburg
+49 40 696384 166
kontakt@innovera.de

Unternehmen

  • Über uns
  • Karriere
  • Stellenanzeigen
  • Kontakt

Leistungen

  • Prozess- & Change-Analyse
  • Advisory
  • Beratung in Transformationen
  • Externe ERP-Projektsteuerung

Einblicke

  • Case Studies
  • Report: Governance im Handel 2026
  • Leitfaden: KI im Handel
  • Impulse
  • Akademie
  • ERP & Transformation
  • Change & Adoption
  • Datenqualität

Themen

  • Branchen im Überblick
  • KI-Readiness & KI-Strategie
  • ERP-Beratung für den Handel
  • Systemauswahl & Einführung
  • ERP-Projekt retten
  • Konditionensysteme im Handel
  • ERP-Beratung Hamburg

Newsletter

Impulse zu Prozess- und Change-Themen im Handel, kompakt, einmal monatlich. Mehr zum Newsletter

Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung. Abmeldung jederzeit möglich.

  • Impressum
  • Datenschutz
  • AGB
  • Presse
© 2026 Innovera. Alle Rechte vorbehalten.
    Konditionensysteme

    Konditionensysteme: Ordnung im Konditionen-Dschungel

    Lieferantenstaffeln, Rahmenverträge, Jahresboni, Projektpreise, im Großhandel entscheiden Konditionen über die Marge. Wir bringen Ihre Konditionslogik in Struktur, bevor ein neues ERP das alte Chaos erbt. Vendor-neutral und messbar.

    Konditionen-Analyse anfragen
    Herausforderungen

    Warum Konditionensysteme zum Risiko werden

    Konditionen sind im Großhandel selten vollständig dokumentiert, sie leben in Köpfen, Excel-Tabellen und gewachsenen ERP-Sonderlogiken. Genau dort beginnt das Risiko.

    01

    Konditionen-Vielfalt ohne System

    Lieferantenstaffeln, Boni, Projektpreise, Endkunden-Konditionen, jede Dimension hat ihre eigene Logik, kaum jemand im Haus hat das Gesamtbild.

    02

    Excel statt ERP

    Die entscheidenden Konditionen liegen in Tabellen, die niemand offiziell pflegt. Was der Vertrieb sieht, ist nicht, was im ERP gepflegt ist.

    03

    Standard-ERP bildet Sonderlogik nur teilweise ab

    Großhandelsspezifische Konditionen-Logik passt selten in den Standard. Nacharbeit ist eingeplant, und wird regelmäßig unterschätzt.

    04

    Margenverlust durch falsche Konditionen

    Veraltete Staffeln, vergessene Boni, doppelte Rabatte: Jede ungepflegte Kondition kostet direkt Marge.

    05

    Wissen in Köpfen statt in Systemen

    Geht der erfahrene Einkäufer oder Vertriebler, geht das Konditionswissen mit. Niemand kann es vollständig rekonstruieren.

    06

    Altes Chaos im neuen System

    Wer Konditionen nicht vor der Migration sortiert, bringt das alte Chaos in die neue Welt, inklusive der inoffiziellen Excel-Tabellen.

    Vorgehen

    Unser Vorgehen bei Konditionensystemen

    Strukturierte Bestandsaufnahme statt Bauchgefühl, vom Ist-Zustand bis zur sauberen Zielstruktur.

    01

    Konditionen-Inventur

    Wir erfassen alle Konditionsarten: Staffeln, Rahmenverträge, Boni, Projekt- und Endkundenpreise, über Einkauf, Vertrieb und ERP hinweg.

    02

    Logik & Lücken sichtbar machen

    Wo widersprechen sich Quellen? Wo lebt eine Kondition nur in Excel? Wir machen die tatsächliche Konditionslogik transparent, inklusive der Lücken im Standard.

    03

    Zielstruktur definieren

    Wir entwerfen eine konsolidierte Konditionslogik, die das ERP wirklich abbilden kann, und benennen, wo Sonderlogik bewusst nötig bleibt.

    04

    Migrations- & Pflegekonzept

    Saubere Stammdaten, klare Verantwortlichkeiten und ein Pflegeprozess, der hält, damit Konditionen nach dem Go-Live nicht wieder ins Chaos kippen.

    Leistungsbausteine

    Wie wir Sie begleiten

    Konditionensysteme sind Teil unserer Prozess- und Stammdaten-Beratung, modular und vendor-neutral.

    Prozess- & Change-Analyse

    Konditionen-Inventur als Teil der strukturierten Prozessanalyse, mit messbarem Report und priorisiertem Maßnahmenplan.

    Mehr erfahren

    ERP-Transformation

    Saubere Konditions- und Lieferanten-Stammdaten als Fundament jeder Migration.

    Mehr erfahren

    Beratung für den Großhandel

    Branchenspezifische Begleitung für B2B-Großhändler, Konditionen, Lieferanten, Außendienst.

    Mehr erfahren
    Wissen

    Die wichtigsten Konditionsarten im Großhandel

    Wer sein Konditionensystem sauber im ERP abbilden will, muss zuerst wissen, aus welchen Bausteinen es besteht. Die häufigsten Konditionsarten, neutral erklärt.

    Lieferantenstaffel

    Mengen- oder umsatzabhängiger Einkaufsrabatt: Je höher das Bestellvolumen, desto besser der Einkaufspreis. Staffeln können pro Artikel, Warengruppe oder Lieferant gelten, und überlagern sich oft. Im ERP müssen Gültigkeitszeitraum und Bezugsgröße eindeutig hinterlegt sein.

    Rahmenvertrag

    Langfristige Konditionsvereinbarung mit einem Lieferanten oder Kunden über einen definierten Zeitraum, meist mit zugesicherten Preisen oder Mindestabnahmemengen. Die Herausforderung: Rahmenverträge leben häufig parallel zu Tagespreisen, das ERP muss wissen, welche Kondition wann greift.

    Jahresbonus / Bonusstaffel

    Rückvergütung, die am Jahresende rückwirkend auf das erreichte Volumen gezahlt wird. Boni sind margenkritisch, weil sie zum Buchungszeitpunkt noch nicht feststehen, sie müssen abgegrenzt und prognostiziert werden. Vergessene oder doppelt gerechnete Boni kosten direkt Marge.

    Werbekostenzuschuss (WKZ)

    Zuschuss eines Lieferanten zu Marketing- oder Listungskosten, oft an Bedingungen geknüpft (Aktion, Platzierung, Abnahme). WKZ ist konditionsseitig komplex, weil er weder reiner Einkaufsrabatt noch reiner Bonus ist, und im Standard-ERP selten sauber abbildbar.

    Projekt- / Sonderpreis

    Individuell verhandelter Preis für ein konkretes Projekt oder einen Großauftrag, abweichend von Liste und Staffel. Sonderpreise sind häufig zeitlich oder mengenmäßig begrenzt, laufen sie im System nicht aus, entsteht stiller Margenverlust.

    Listenpreis-Abschlag / Rabattstaffel (Verkauf)

    Kundenseitige Rabattlogik auf den Listenpreis, nach Kundengruppe, Menge oder Sortiment. Im Zusammenspiel mit Einkaufskonditionen entscheidet sie über die tatsächliche Marge je Position, nicht über den Durchschnitt.

    Zentralregulierung / Delkredere

    Abwicklung von Zahlungen und Konditionen über eine Verbund- oder Einkaufszentrale, oft inkl. Ausfallbürgschaft (Delkredere). Erfordert im ERP eine saubere Trennung von Lieferanten-, Zentral- und Endkonditionen, eine der häufigsten Fehlerquellen bei Migrationen.

    Naturalrabatt

    Rabatt in Form zusätzlicher Ware statt Preisnachlass (z. B. 11 Einheiten zum Preis von 10). Bestands- und wertseitig tückisch, weil die Gratismenge sauber bewertet und gebucht werden muss, sonst stimmen Lagerwert und Marge nicht.

    Fachartikel zum Thema Konditionensysteme

    Vertiefen Sie Ihr Wissen mit unseren praxisnahen Artikeln.

    9 Min. Lesezeit

    Stammdatenchaos im Unternehmen? Erste Schritte zu einem besseren ERP Stammdatenmanagement

    Ohne saubere Stammdaten funktioniert kein ERP-System. Unvollständige, doppelte oder veraltete Daten führen zu Fehlern, Verzögerungen und hohen Kosten.

    Weiterlesen
    10 Min. Lesezeit

    Datenqualität im ERP: Was schlechte Stammdaten ein Unternehmen wirklich kosten

    Schlechte Stammdaten sind der unsichtbare Kostentreiber in ERP-Projekten. Was sie wirklich kosten, und wie Handelsunternehmen Datenqualität vor der Einführung in den Griff bekommen.

    Weiterlesen
    9 Min. Lesezeit

    Stammdatenmanagement im Handel: Grundlagen, Prozesse und Best Practices

    Schlechte Stammdaten kosten Unternehmen bis zu 25 % ihres Umsatzes. Wie Handelsunternehmen ihr Stammdatenmanagement professionalisieren, ohne Millionenbudget.

    Weiterlesen

    Verwandte Themen

    Beratung für den Großhandel

    Branchenexpertise für B2B-Großhändler: Konditionen, Lieferanten-Stammdaten und Self-Service.

    Mehr erfahren

    ERP-Governance

    Steering, Rollenklarheit und Risikomanagement für steuerbare Projekte.

    Mehr erfahren

    ERP-Transformation

    Vendor-neutrale Beratung für den gesamten ERP-Lebenszyklus.

    Mehr erfahren
    FAQ

    Häufige Fragen zu Konditionensystemen

    Ein Konditionensystem bündelt alle Preis- und Rabattlogiken eines Großhändlers: Lieferantenstaffeln, Rahmenverträge, Jahresboni, Projekt- und Endkundenpreise. Im ERP muss diese Logik sauber abgebildet sein, sonst leidet die Marge.

    Weil Konditionen selten vollständig dokumentiert sind. Ein Großteil lebt in Excel und im Erfahrungswissen einzelner Mitarbeiter. Wer das nicht vor der Migration sortiert, überträgt das Chaos ins neue System.

    Nur teilweise. Die meisten Standard-Systeme decken gängige Staffeln ab, aber großhandelsspezifische Sonderlogik erfordert Konfiguration oder Erweiterung. Wir benennen den Aufwand vor dem Projekt, nicht erst im Projekt.

    Mit einer strukturierten Konditionen-Inventur: alle Konditionsarten erfassen, Quellen abgleichen, eine Zielstruktur definieren und ein Pflegekonzept etablieren. Vendor-neutral, wir empfehlen keine Software auf Provision.

    Ja. Oft lohnt sich die Konsolidierung der Konditionensysteme unabhängig von einem Systemwechsel, sie schützt direkt die Marge und schafft Transparenz im laufenden Betrieb.

    Eine erste strukturierte Bestandsaufnahme der Konditionsarten ist meist in wenigen Tagen machbar, abhängig von Anzahl der Lieferanten, Konditionsarten und der Datenlage. Sie ist Teil unserer Prozess- & Change-Analyse und endet mit einem messbaren Report statt einer offenen Aufgabenliste.

    Wir arbeiten im Festpreis-Modell. Nach einem kurzen Scoping-Gespräch erhalten Sie einen verbindlichen Preis für den definierten Umfang, keine Stundenabrechnung, keine Provisionen von Softwareanbietern.
    Stefan Radau, Gründer und Geschäftsführer Innovera Consulting
    Ihr Ansprechpartner

    Stefan Radau

    Gründer & Geschäftsführer

    „Am Anfang steht bei uns keine Software-Empfehlung, sondern die ehrliche Frage, wo Sie wirklich stehen.“

    +49 40 696384 166Auf LinkedIn vernetzen
    Erstgespräch vereinbaren