Definition der Soll-Prozesse im Einkauf als gemeinsame Grundlage für die anstehende ERP-Transformation: erst das fachliche Zielbild bereichsübergreifend klären, dann in die Systemgestaltung gehen.
In Kürze
Dauer
Zwei Phasen, ab Frühjahr 2026
Team
Fachbereiche des Einkaufs, Verantwortung bei der Bereichsleitung Einkaufsdigitalisierung
Branche
Einzelhandel
Ergebnis
Abgestimmtes Soll-Prozesshaus als Arbeitsgrundlage für die Implementierung
Priorisiert und mit Optionen, Konsequenzen und Empfehlungen für die Geschäftsleitung aufbereitet.
19 Grundsatzentscheidungen. Priorisiert und mit Optionen, Konsequenzen und Empfehlungen für die Geschäftsleitung aufbereitet.Problem
Vor der Einführung eines neuen ERP-Systems sollten die Einkaufsprozesse bereichsübergreifend einheitlich definiert werden.
Vorgehen
Kompakte Workshop-Reihe mit den Fachbereichen, anschließend systematischer Abgleich des gesamten Prozesshauses mit über 160 Prozessen.
Ergebnis
19 priorisierte Grundsatzentscheidungen für die Geschäftsleitung und ein abgestimmtes Soll-Prozesshaus als direkte Arbeitsgrundlage für die Implementierung.
Grundsatzentscheidungen
Priorisiert, mit Optionen, Konsequenzen und Empfehlungen
Abgeglichene Prozesse
Gesichtet, konsolidiert und um fehlende Bausteine ergänzt
Prozessebenen
Das vollständige Prozesshaus des Einkaufs
Vor der Einführung eines neuen ERP-Systems stand Müller vor einer Aufgabe, die viele Handelsunternehmen kennen: Das fachliche Zielbild für die Einkaufsprozesse sollte bereichsübergreifend einheitlich feststehen, bevor das System es abbildet. Denn wer ein ERP-System konfiguriert, bevor dieses Zielbild geklärt ist, schreibt den jeweils vorgefundenen Stand im neuen System fest. Müller hat sich deshalb entschieden, zuerst die Soll-Prozesse zu definieren und erst dann in die Systemgestaltung zu gehen.
„Technologie allein löst keine unternehmerischen Herausforderungen. Entscheidend ist, das Geschäft wirklich zu verstehen, genau zuzuhören und in komplexen Zusammenhängen das Wesentliche zu erkennen. Innovera gelingt genau das, mit hoher fachlicher Tiefe und einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe“
Das Projekt lief in zwei Phasen. Unabhängig heißt dabei konkret: Innovera verkauft kein ERP-System und ist an keinen Anbieter gebunden. Die Empfehlung folgt dem Prozess des Kunden, nicht einer Produktlizenz.
Verantwortet wurde das Projekt auf Kundenseite von der Bereichsleitung Einkaufsdigitalisierung.
Jede Grundsatzfrage, die erst im laufenden ERP-Design auffällt, kostet erfahrungsgemäß mehrere Wochen Umplanung. Sie vorab strukturiert zu entscheiden, ist der günstigste Projektbeschleuniger, den es gibt.
Kunde

Müller Handels GmbH & Co. KG
Die Müller Holding GmbH & Co. KG ist europaweit in neun Ländern mit über 950 Filialen vertreten. Das Unternehmen beschäftigt aktuell rund 35.500 Mitarbeiter und rund 850 Auszubildende. Müller führt rund 190.000 Artikel in den Bereichen Drogerie, Parfümerie, Spielwaren, Schreibwaren, Haushalt & Ambiente, Naturkosmetik, Bio-Nahrung, Genusswelten, Strümpfe, Handarbeit, Entertainment und Tiershop.
Liefergegenstände
Artefakte, Templates und Frameworks, abgeleitet aus dem Vorgehen.
Nächster Schritt
Wir ordnen die Situation ein und leiten ein strukturiertes Vorgehen ab, passend zu Projektphase und Handlungsdruck.
Projektverlauf in zwei Phasen
Phase I
Soll-Workshops
Kompakte Workshops mit Vertretern der verschiedenen Fachbereiche zu den Kernthemen des Einkaufs, unter anderem Prospekte und Preisaktionen sowie Sortimentssteuerung.
Phase II
Prozesshaus-Abgleich
Über 160 Prozesse auf vier Ebenen systematisch mit den Fachbereichen abgeglichen: Was bleibt, was wird konsolidiert, was fehlt.
Die strukturierte Bestandsaufnahme, mit der dieses Vorprojekt gestartet ist: Festpreis nach Scoping, messbarer Report.
Erkennen Sie Ihre Situation in dieser Case Study wieder? In einem unverbindlichen Erstgespräch ordnen wir gemeinsam ein, wo Sie stehen und welche Schritte sinnvoll sind.
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