Vor der ERP-Neueinführung schuf ein Handelsunternehmen erst prozessuale Klarheit: Ist-Aufnahme, Sollprozessmodell und Gap-Analyse als strukturiertes Vorprojekt, bevor Budget gebunden und Systempfade fixiert wurden.
In Kürze
Dauer
10 Wochen
Team
Kernteam: 6 Personen
Branche
Handel
Ergebnis
Scope-Reduktion um 40% durch Gap-Analyse vor Implementierung
Sortiment, Preisaktionen, Lieferkette und Filiallogistik strukturiert geklärt, als Grundlage für entscheidungsreife Sollprozesse.
4 Workshops in 8 Wochen. Sortiment, Preisaktionen, Lieferkette und Filiallogistik strukturiert geklärt, als Grundlage für entscheidungsreife Sollprozesse.Problem
Vor einer ERP-Neueinführung fehlte die prozessuale Klarheit, mit dem Risiko von Überraschungen, Scope-Explosionen und teuren Anpassungen.
Vorgehen
In einem strukturierten Advisory-Vorprojekt wurden Ist-Prozesse aufgenommen, ein Sollprozessmodell entwickelt, Gaps zum ERP-Standard analysiert und Handlungsfelder priorisiert.
Ergebnis
Hohe Prozessklarheit, realistische Aufwandsschätzungen und eine belastbare Grundlage für Auswahl und Implementierung.
Projektdauer
Kompaktes Advisory-Vorprojekt
Strukturierte Anforderungen
Dokumentiert, priorisiert und entscheidungsreif
Identifizierte Gaps
Zwischen Fachanforderung und ERP-Standard
Scope-Reduktion
Durch Gap-Analyse vor der Implementierung
Ein etabliertes Handelsunternehmen stand vor einer ERP-Neueinführung. Ziel war es, das Projekt nicht aus der Systemlogik heraus zu treiben, sondern zunächst organisatorisch und prozessual Klarheit zu schaffen, um spätere Überraschungen, Scope-Explosionen und kostspielige Anpassungen zu vermeiden.
„Vier Workshops haben hier mehr entschieden als manches Jahr Projektarbeit. Wer vor der Systemauswahl weiß, welche Prozesse Standard sein dürfen, verhandelt anders und implementiert günstiger. Die 40 % Scope-Reduktion sind keine Ersparnis auf dem Papier, sondern vermiedene Komplexität.“
Im Rahmen eines strukturierten Advisory-Vorprojekts wurden folgende Schritte umgesetzt:
Der Advisory-Fokus lag darauf, Entscheidungsfähigkeit herzustellen, bevor Budget gebunden und technische Pfade fixiert werden.
Liefergegenstände
Artefakte, Templates und Frameworks, abgeleitet aus dem Vorgehen.
Nächster Schritt
Wir ordnen die Situation ein und leiten ein strukturiertes Vorgehen ab, passend zu Projektphase und Handlungsdruck.
Advisory-Vorgehen in 5 Schritten
Ist-Aufnahme
Systematische Prozessaufnahme entlang der Wertschöpfungskette
Schwachstellen identifizieren
Medienbrüche, Redundanzen und Abhängigkeiten sichtbar machen
Sollprozess entwickeln
Klar definiertes Prozessmodell als zukünftiger Standard
Gap-Analyse
Detaillierter Abgleich zwischen Fachanforderung und ERP-Standard
Priorisieren
Handlungsfelder ableiten und für Systemauswahl aufbereiten
Ist-Aufnahme
Systematische Prozessaufnahme entlang der Wertschöpfungskette
Schwachstellen identifizieren
Medienbrüche, Redundanzen und Abhängigkeiten sichtbar machen
Sollprozess entwickeln
Klar definiertes Prozessmodell als zukünftiger Standard
Gap-Analyse
Detaillierter Abgleich zwischen Fachanforderung und ERP-Standard
Priorisieren
Handlungsfelder ableiten und für Systemauswahl aufbereiten
Projektverlauf: 10 Wochen
Woche 1 bis 2
Ist-Aufnahme
Systematische Prozessaufnahme entlang der zentralen Wertschöpfungskette
Woche 2 bis 8
Workshop-Reihe
4 Workshops zu Sortiment, Preisaktionen, Lieferkette und Filiallogistik
Woche 6 bis 9
Sollprozesse & Gap-Analyse
Sollprozessmodell entwickelt, Gaps zum ERP-Standard bewertet
Woche 9 bis 10
Priorisierung & Entscheidungsvorlage
Handlungsfelder priorisiert, entscheidungsreif für Auswahl und Implementierung
Die strukturierte Bestandsaufnahme, mit der dieses Vorprojekt gestartet ist: 4 bis 10 Projekttage, messbarer Report.
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